Lenovo Z51-70 (Ideapad 500-15ACZ) Ein fast perfektes Hackbook

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      Lenovo Z51-70 (Ideapad 500-15ACZ) Ein fast perfektes Hackbook

      Aus einem Lenovo Idea Pad Z51-70 - bei Lenovo auch intern Ideapad 500-15ACZ - soll ein Hackbook werden.
      Warum ausgerechnet dieses Notebook.

      1. Es hat einen I7-Prozessor.
      2. Die dedizierte Graphikkarte lässt sich abschalten. Das ist besonders wichtig bei der Erstinstallation
      von OS X.
      3. Man kann die eingebaute Combocard von Intel für WLAN und Bluetooth gegen eine mit Broadcom-Chip tauschen.
      Hinweis: Unter OS X laufen keine Karten von Intel mit WLAN oder Bluetooth.
      4. Das eingebaute DVD-Laufwerk lässt sich mit Hilfe eines SSD-/HDD-Caddys gegen eine zweite SSD austauschen.
      5. Mir war wichtig ein Dualboot-Hackboot zu haben, wenn wir auf Urlaub fahren, weil manche Software läuft halt
      leider nur unter Windows.
      6. Für Notebooks hat das Ding eine sehr gute Tastatur mit angenehmen Druckpunkt.

      Es gibt verschiedene Konfigurationen dieses Notebooks, die sich vor allem bei den Prozessoren (I5 oder I7)
      und den Graphikkarten AMD R9 M370 mit 2 GBoder AMD R9 M375 mit 2 oder 4 GB unterscheiden.

      Hardwarespezifikation:CPU Intel I7-5500, 2,4 GHz
      GPU Intel HD 5500, dedizierte AMD R9 M375 4 GBAuflösung: Full-HD 1.920 x 1.080
      8 GB RAM (läßt sich auf max. 16 GB ausbauen)
      256 SSD (Liteon)
      Soundchip von Realtek

      Wie in allen Lenovo-Notebooks ist für WLAN und Bluetooth eine Intel-Combo-Card mit derBezeichnung
      Intel 3160 1x1AC+BT PCIE M.2 ROM eingebaut, die wird von OS X nicht unterstützt.

      Ihr habt 2 Möglichkeiten WLAN und Bluetooth ins Laufen zu bringen:Entweder ersetzt Ihr die eingebaute Combo-Card
      durch die nachstehend genannte Cbt BCM43162 1x1AC+BT4.0 PCIE M.2 WLAN V2 (FRU Nr. SW10A11586)
      kostet je nach Quelle um die USD 30,- bis 35,- plus Versandkosten nach Europa. Diese Karte ist auch im Whitelist des
      BIOS eingetragen und kann laut Lenovo-Support problemlos eingebaut werden. Wer dies tut, sollte sichallerdings wenn
      er selbst Hand anlegen möchte das "Repair and Maintenance Manual" von der Lenovo-Website downloaden, da dort alle
      wichtigen Schritte ausführlich mit Bildern beschrieben sind.oder durch entsprechendeWLAN- bzw. BT-Sticks die
      OS X-kompatibel sind und out of the box funktionieren.

      z.B.: Bluetooth Adapter Dongle, GMYLE® Nano USB Broadcom BCM20702 Chip Klasse 2 Bluetooth V4.0

      z.B.: TP-Link Archer T2U AC600 Dual Band WLAN Adapter (AC-Speed bis zu 433 Mbit/s
      (arbeitet mit dem WLAN-Standard der neuen Generation, 802.11ac: Geschwindigkeit bis zu 433 Mbit/s in 11ac und 150 Mbit/s in
      (2,4 oder 5GH).

      Wenn Ihr USB-Sticks für WLAN und BT verwendet dann wäre es gut das Onbard-WLAN und BT im Bios abzuschalten.

      1. Teil: Erstellung Bootstick und Installation:

      Was wird benötigt:
      • Bootloader Clover
      • USB Stick (mindestens 8 GB)
      • El Capitan aus dem AppStore
      • Diskmaker X
      1.1. richtige BIOS-Einstellungen:

      Lenovo liefert die Ideapad-Serie meistens mit einem bereits vorinstallierten Windows-Betriebssystem, in meinem Fall 8.1 aus.
      Eines vorab: Lenovo ist extrem strikt was das BIOS betrifft. Anrufe beim Lenovo Support tragen nur wenig zur Aufklärung bei,
      weil sie keine fremden Betriebssysteme auf ihren Rechnern supporten wollen und die meisten von denen nicht mal wissen,
      was ein Hackintosh ist.

      Für die Installation eines neuen bzw. anderen Betriebssystems muss man im BIOS zwingend in den Legacy-Modus wechseln,
      da ansonsten Installationsmedien außer der eingebauten DVD oder der eingebauten SSD/HDD nicht erkannt werden.
      Zudem muss man die Bootreihenfolge so einstellen, das an 1. Stelle der OS X-Installationsstick steht.

      Eine Installation für ein reines UEFI-Booting des Installationsstocks funktioniert nicht.In das BIOS-Setup kommt man wie folgt:

      Gleichzeitiges Drücken der Tasten "FN+F2". Dort sind zwingend folgende Einstellungen vorzunehmen:

      Unter Konfiguration:
      • USB Legacy "Enabled
      • Wireless LAN "Disabled"
      • Graphic Device (UMA Graphic) aktiviert CPU-internen Intel HD 5500 Graphikchip und deaktiviert die vorhandene AMD-Graphikkarte
      • Intel Virtual Technology "Disabled"
      Unter Boot:
      • Boot Mode "Legacy Support"
      • Boot Priority "Legacy First"
      • USB Boot "Enabled"
      • PXE Boot to LAN "Disabled"

      Der Secure Boot Modus muss ebenfalls ausgeschaltet werden. Dann speichert ihr mit der Taste F10 das Ergebnis ab.
      Wenn ihr jetzt einen USB-Stick einen USB-Port einsteckt ist dieser unterdem Menüpunkt LEGACY ersichtlich.

      1.2. Erstellung eines Installations-Sticks:

      Mit Diskmaker X lässt sich ein Installationsstock für El Capitan ganz leicht erstellen. Dazu müsst Ihr via Appstore
      El Capitan auf einen Original Mac oder Hackintosh runterladen, bis es als eigenes Programm unter Programme angezeigt wird.
      Dann startet ihr Diskmaker X und bestätigt die Eingaben und dann dauert es je nach Rechner zwischen 15 und 20 Minuten bis
      der Installationsstick erstellt ist.

      1.3. Installation:

      Nachdem ihr den Installerstick in den USB 2.0-Port gesteckt habt, müsst ihr neu booten. Dann erscheint der Bootloader Clover
      und dort geht ihr in die Clover-Options:Vergewissert Euch, dass ihr folgende Einstellungen bei Clover verwendet:Boot Args: -v dart=0 kext-dev-mode=1 rootless=0Graphics Injector menu-> Model Intel HD Graphics 5500*-platform-id:16260006Im Ordner EFI\Clover\Kexte\Other befinden sich folgende Kexte:Die absoluten Pflicht-Kexte:FakeSMC.kextNullCPUPowerManagement.kextRealtekRTL8111.kext (den brauchen wir um LAN sofort zum Laufen zu bringen)Bei diesem Notebook sind folgende Kexte sehr empfehlenswert:AppleHDADisabler.Kext (sonst bekommt ihr eine Fehlermeldung "Sound Assertion" bei der Realtek-Soundkarte)ApplePS2SmartTouchPad.kext (bringt das Touchpad sofort zum Laufen, falls ihre keine Maus verwendet)USBInjectAll.kext (damit habt ihr sofort alle USB-Ports auch die USB 3.0-Ports am Laufen)Die Kexte könnt ihr alle in diesem Forum downloaden. Jetzt könnt Ihr die Installation starten. Es dauert etwas bis der Bootvorgang im VerboseMode durch ist und man ins Installationsmenü von OS X El Capitan kommt. Wenn Ihr die Menüleiste von OS X oben seht, geht unter Dienstprogramme und partitioniertund formatiert die eingebaute SSD/HDD.Danach installiert ihr El Capitan. Nun habt ihr ein lauffähiges System auf dem Notebook und müsst Euch um die Postinstallation kümmern.Im zweiten Teil kommt nun die Postinstallation: (in Kürze)Nachdem Ihr OS X El Capitan installiert habt, müsst Ihr folgende Schritte bei der Postinstallation durchführen:
      Hackintosh-PC:
      Gigabyte GA Z97-D3H, Intel i7-4790, 16 GB-RAM, MSI GTX970 4G,
      2 Samsung 850 EVO SSD 500 GB für OS und 2 Seagate HDD 1 TB für Daten,
      Dualboot OS X 10.11.6 und Windows 10, Clover-UEFI (SMBIOS iMac 14,2)

      Sicherungen über externe HDDs und e-SATA-Anschluss mit Carbon Copy Cloner

      Hackbook:
      Lenovo Z51-70, Intel I7-5500U, 16 GB-RAM, Intel HD5500, AMD R9 M375 4 GB,
      2 SSD 256 GB, Dualboot OS X 10.11.6 und Windows 10, Clover-Legacy (SMBIOS Macbook Air 7.2)
      SSD/HDD-Caddy statt internen DVD-Brenner

      Sicherungen in der Cloud
      Was ich nicht ganz verstehe ist, was soll das Thema so ausführlich bringen.

      Die Hardware ist klar das die läuft CPU mit Sicherheit, GPU ist ein Cape Verde Ableger, wie auch der M370X der im MacBook Pro 11.5 verbaut wird.

      Viel wichtiger ist pro und contra, was funktioniert bei dem Gerät was nicht als Kaufempfehlung.

      z.b Tastatur und touchpad mit dem und dem Kext läuft, Batteriezustand läuft nicht, Sleep Modus und wake up läuft usw.

      Das ist eigentlich das, was einem interessiert an so einem Gerät?

      Da kann man die Kaufempfehlung auch schön kurz halten und wenigstens was für die Leute tun die vorhaben sich ein Hackbook zurecht zu bauen.