Nvidia CUDA: Mac-Support vor dem Aus

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      Nvidia CUDA: Mac-Support vor dem Aus

      Nvidias Programmierplattform beendet mit der kommenden Version die Unterstützung für macOS. Neue Nvidia-Treiber für Macs wird es wohl keine mehr geben.

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      Nvidia wird das Parallelprogrammierungswerkzeug CUDA auf Macs künftig nicht mehr unterstützen. Die neue Version 10.2 ist die letzte Version, die macOS zum "Entwickeln und Ausführen von CUDA-Anwendungen" noch unterstützt, wie der GPU-Hersteller mitteilte.

      Die nächste CUDA-Version erscheine dann ohne macOS-Support, das gelte sowohl für das CUDA-Toolkit als auch die zugehörigen Nvidia-Treiber, heißt es in den Release Notes zu CUDA 10.2.

      Seit Jahren keine Nvidia-Grafik mehr in Macs
      Mit dem Schritt scheint Nvidia die letzte verbliebene Brücke zu Apple einzureißen. In neuen Macs sind bereits seit rund fünf Jahren keine Nvidia-GPUs mehr zu finden, dort setzt Apple ausschließlich auf integrierte Intel-Grafik und AMD-GPUs, diese Partnerschaft wurde über die Jahre offensichtlich erheblich ausgebaut: Für das neue 16" MacBook Pro erhielt Apple als erster Zugriff auf AMDs 7-nm-Mobil-GPU Radeon Pro 5000M.

      Nvidias jüngste Mac-Treiber unterstützen lediglich macOS bis hin zu Version 10.13.6 High Sierra. High Sierra erschien 2017. Für macOS 10.14 Mojave und die aktuelle Version macOS 10.15 Catalina gibt es bislang keine neuen Nvidia-Treiber. Mojave bringt von Haus aus nur Unterstützung für die Mac-Versionen der Nvidia-Karten Quadro K5000 und GeForce GTX 680 mit.

      macOS seit 2018 ohne neue Nvidia-Treiber
      Nvidia stellt die hauseigenen Mac-Treiber in Form signierter Kernel Extensions (Kexts) bereit. Sie lassen sich installieren, ohne dafür Schutzfunktionen des Betriebssystems deaktivieren zu müssen. Entwickler benötigen allerdings ein spezielles Zertifikat, um Kexts bereitzustellen. Im vergangenen Jahr hieß es bei Nvidia, neuere Treiber würden auf eine Zulassung durch Apple warten.

      Nvidia könnte theoretisch auch unsignierte macOS-Treiber zum Download freigeben, dann müssten Nutzer aber Apples Schutzfunktion System Integrity Protection (SIP) deaktivieren, um diese installieren zu können.


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